Open Call erfolgreich: Vier weitere Use Cases gehen an den Start
Zudem wurden die Ergebnisse des ersten Open Call for Use Cases präsentiert, der inzwischen erfolgreich abgeschlossen wurde. Aus den eingereichten Vorschlägen wurden vier zusätzliche Use Cases ausgewählt. In dem kommenden Jahr werden diese von den jeweiligen Fraunhofer-Partnerinstituten gemeinsam mit den einreichenden Industrieunternehmen weiterentwickelt und untersucht. Damit wächst die Zahl der im Rahmen von INQUBATOR bearbeiteten Use Cases auf insgesamt acht. Die neuen Use Cases werden demnächst auf der Projektwebseite bekanntgegeben.
»Die große Zahl an Einreichungen zeigt uns deutlich, wie groß das Interesse und der Bedarf der Industrie sind, das Potenzial des Quantencomputings für die eigene Praxis zu erschließen«, sagt Dr. Walter Hahn, Projektkoordinator von INQUBATOR am Fraunhofer IAF. »Das gelingt jedoch nur gemeinsam – und genau dafür steht INQUBATOR: als Brücke zwischen Forschung und Industrie, die Unternehmen den Einstieg in Quantencomputing erleichtert.«
Auch der Austausch mit dem Partnerprojekt QUICS stand auf der Agenda. Beide Initiativen verfolgen das Ziel, Unternehmen den Zugang zu Quantencomputing zu erleichtern und wertvolle Erfahrungen für den Transfer der Technologie in die industrielle Praxis zu sammeln. Das Konsortium von QUICS besteht aus der GWDG, der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover, dem Forschungszentrum L3S und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Der Dialog zwischen den Projekten ermöglicht einen engen Wissens- und Erfahrungsaustausch innerhalb des deutschen Quantencomputing-Ökosystems. Auch das niedersächsische Partnerprojekt QUICS hat einen eigenen Open Call for Use Cases gestartet, der noch läuft und Einreichungen entgegennimmt.
Ausblick: Gemeinsam Quantencomputing-Potenziale erschließen
Mit dem erfolgreichen Abschluss des ersten Projektjahres und der Erweiterung des Use-Case-Portfolios ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. In den kommenden Projektphasen wird INQUBATOR Unternehmen weiterhin einen niedrigschwelligen Zugang zu Quantencomputing ermöglichen und gemeinsam mit Industriepartnern konkrete Potenziale für zukünftige Anwendungen identifizieren und erschließen.
Das Projekttreffen fand am 22. September 2026 am Fraunhofer IAF in Freiburg statt.