Girls' Day 2019

Goldene Mikrostrukturen oder lieber Diamant?

Girls’ Day am Fraunhofer IAF

Das Fraunhofer IAF öffnet seine Türen und gewährt interessierten Schülerinnen einen Einblick in seine Forschungsbereiche

Auch dieses Jahr machte das Fraunhofer IAF mit beim Mädchen-Zukunftstag und zeigte Schülerinnen aus unterschiedlichsten Klassenstufen seine Forschungsgebiete, Labore und Technologien. An mehreren Stationen durch das Institut lernten die Mädchen verschiedene Forschungsgebiete und deren Anwendungen kennen: Im Reinraum konnten sie in eigenen Versuchen goldene Mikrostrukturen bearbeiten, welche die Basis für viele unserer elektronischen Systeme darstellen. Der Besuch im Diamantlabor verschaffte ihnen einen Einblick in die aufwendige Herstellung von Diamantschichten und deren vielfältige Anwendungsmöglichkeiten.

»Die Mädchen waren sichtlich fasziniert und hatten wirklich Spaß, unser Labor zu besichtigen und zu sehen, wie wir Materialien für unsere Technologien verarbeiten. Ich hoffe, dass wir bei der ein oder anderen Schülerin ein Interesse an einer beruflichen Zukunft in der Forschung wecken konnten«, berichtet Tanja Kummerer, Technische Mitarbeiterin am Fraunhofer IAF.

Der Girls‘ Day bietet Schülerinnen die Möglichkeit, sich über Berufe in den MINT-Bereichen, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, zu informieren. Am Fraunhofer IAF haben die Mädchen die Gelegenheit, erfolgreichen Forscherinnen und Forschern über die Schulter zu blicken, sie mit Fragen zu löchern und sich über Ausbildungs- und Berufswege zu informieren.

 

Impressionen des Girls' Day 2019

An der Sputterbeschichtungsanlage wurden die Mädchen selbst zu Reinraum-Expertinnen und konnten dünne Goldschichten auf Substrate auftragen.
© Fraunhofer IAF
An der Sputterbeschichtungsanlage wurden die Mädchen selbst zu Reinraum-Expertinnen und konnten dünne Goldschichten auf Substrate auftragen.
Ein selbst kreiertes Muster entstand an der nächsten Station, wo die Mädchen auf der Goldschicht mit einem Stift eine Maske auftragen und dem Substrat so eine ganz persönliche Note geben konnten.
© Fraunhofer IAF
Ein selbst kreiertes Muster entstand an der nächsten Station, wo die Mädchen auf der Goldschicht mit einem Stift eine Maske auftragen und dem Substrat so eine ganz persönliche Note geben konnten.
In den Diamantlaboren konnten die Mädchen Proben des harten Materials selbst vorcharakterisieren und es auf Reinheit und Beschaffenheit prüfen.
© Fraunhofer IAF
In den Diamantlaboren konnten die Mädchen Proben des harten Materials selbst vorcharakterisieren und es auf Reinheit und Beschaffenheit prüfen.