Pressemitteilungen

  • QuantumBW Atlas startet / 2026

    QuantumBW Atlas: Digitaler Wegweiser stärkt Sichtbarkeit und Vernetzung im Quantenökosystem

    Pressemitteilung von QuantumBW / 17. Juni 2026

    Visual des QuantumBW Atlas zeigt eine gelbe Sphäre mit einer Netzstruktur auf schwarzem Grund
    © QuantumBW

    Mit dem QuantumBW Atlas geht ein neues digitales Wissens- und Vernetzungswerkzeug an den Start, das als Wegweiser durch die Quantenlandschaft Baden-Württembergs dient. Die Plattform bietet einen strukturierten Überblick über Akteure, Themen und Entwicklungen in den Bereichen Quantencomputing, Quantensensorik und Quantennetzwerke im Land. Zudem fungiert sie als zentrale Orientierungshilfe für Unternehmen, Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit. Als Maßnahme der Landesinitiative QuantumBW trägt der Atlas dazu bei, das dynamisch wachsende Quantenökosystem systematisch zu erschließen. Die Inhalte lassen sich sowohl thematisch als auch geografisch intuitiv erkunden.

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  • Fraunhofer IAF präsentiert Innovationen bei der PCIM 2026 / 2026

    GaN-Leistungselektronik für bidirektionales, einphasiges DC-Laden von Elektrofahrzeugen

    Pressemitteilung / 02. Juni 2026

    Halbdurchsichtiger Kasten mit Elektronik, obenauf liegt eine Platine mit Leistungselektronik des Fraunhofer IAF. Im Vordergrund sind ein Schuko-Stecker und ein CCS-Stecker zu sehen.
    © Fraunhofer IAF

    GaN-Leistungselektronik kombiniert Leistungs-, Effizienz- und Kostenvorteile und spielt für die Energiewende eine zentrale technologische Rolle. Im Rahmen der PCIM Expo & Conference 2026 präsentiert das Fraunhofer IAF vom 9. bis 11. Juni in Nürnberg neueste Entwicklungen im Bereich der GaN-Leistungselektronik – als Highlight den Demonstrator eines bidirektionalen, einphasigen 800-V-DC-Ladegeräts für E-Autos. Er wurde im Rahmen des BMWE-Projekts GaN4EmoBiL vom Projektpartner Ambibox entwickelt und enthält ein 1200-V-GaN-Modul des Fraunhofer IAF.

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  • Fraunhofer entwickelt neues Raman-LiDAR-System für flexible Gasanalyse

    Pressemitteilung des Fraunhofer IMS / 06. Mai 2026

    Montage aus mehreren Motiven: Im Vordergrund sieht man ein Zeithistorgramm und eine Mikrochip-Struktur unter einer Lupe sowie einen Laserstrahl, der auf Gas trifft; im Hintergrund sieht man eine Gas-Pipeline in einer großen Versorgungshalle voller Rohre und Schalter.
    © Bildmontage, teilweise KI-generiert/Canva/Fraunhofer IMS

    Die Fraunhofer-Gesellschaft macht Wasserstoffanwendungen sicherer und kostengünstiger: Im Verbundprojekt RADIANT entwickeln das Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS, das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF sowie das Fraunhofer-Zentrum für Angewandte Photonik CAP (Glasgow, UK) ein neuartiges, kompaktes Raman-LiDAR-System. Es erkennt Gaslecks insbesondere von Wasserstoff zuverlässig aus der Distanz, auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen. Für Betreiber von Energieanlagen und industriellen Prozessen bedeutet das: frühzeitige Fehlererkennung ohne Gefährdung des Personals, kontinuierliche Überwachung sowie skalierbare Lösungen, die vom Labor erfolgreich in den realen Anlagenbetrieb übertragen werden.

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  • Untersuchung von Polymerdegradation mittels Quantencomputing: BMFTR-Projekt QPolyDeg / 2026

    Quantenalgorithmen zur Verbesserung von Oberflächenbeschichtungen

    Pressemitteilung / 05. Mai 2026

    Flugzeug am Himmel, von unten fotografiert
    © ImageSine – stock.adobe.com

    Neben unmittelbaren Gesundheitsrisiken birgt UV-Strahlung auch indirekte Gefahren: Sie zersetzt Oberflächenbeschichtungen auf exponierten Objekten (z. B. auf Flugzeugen und Brücken) und attackiert darunterliegende Materialien. Die zugrundeliegenden molekularen Prozesse (Polymerdegradation) sind äußert komplex, deshalb arbeitet ein Verbund unter Koordination des Fraunhofer IAF im Rahmen des BMFTR-geförderten Projekts QPolyDeg an der Entwicklung neuartiger Quantenalgorithmen für die Simulation von Polymerdegradation. Mittels quantenchemischer Berechnungen sollen widerstandsfähigere Beschichtungen für die Industrie ermöglicht werden.

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  • Halbleiterbasierte Quanten-Pilotlinie SPINS mit EU-Unterstützung gestartet

    Pressemitteilung unseres Partners imec / 07. April 2026

    Kryogener On-Wafer-Prober des Fraunhofer IAF
    © Fraunhofer IAF

    Im April ist SPINS (Semiconductor Pilot line for Industrial Quantum NanoSystems) gestartet, eine der sechs europäischen Quanten-Pilotlinien. Das von imec koordinierte Konsortium vereint 25 europäische Forschungseinrichtungen, Industriepartner und akademische Forschungsgruppen, um Europas Führungsrolle und Souveränität in diesem strategisch wichtigen Bereich zu stärken. Das mit 50 Millionen Euro ausgestattete SPINS-Pilotlinienprojekt wurde durch die Kofinanzierung des Chips Joint Undertaking (Chips JU) der Europäischen Union sowie der nationalen und regionalen Behörden der teilnehmenden Mitgliedstaaten ermöglicht.

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  • Land stärkt Chip-Ökosystem und zukunftsweisende Halbleiter-Chipentwicklung zur KI mit fünf Millionen Euro

    Pressemitteilung des Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg / 06. März 2026

    Eine Roboterhand hält einen Chip in der Hand auf dem AI steht
    © Mimi – stock.adobe.com | Ardian – stock.adobe.com

    Startschuss für das Verbundprojekt „Fraunhofer KI-Entwurf“ (kurz: FRAUKE) am Innovationspark für Künstliche Intelligenz (IPAI) in Heilbronn. Das angewandte Verbundprojekt dient der Erforschung von CMOS-Chipdesign für und durch Künstliche Intelligenz (KI) und wird vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus für zwei Jahre mit zwei Millionen Euro gefördert. Die Koordination des Projektes erfolgt durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik (IAF).

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  • Hocheffiziente Chip-Designs für KI-Anwendungen: Fraunhofer-Institute IAF und IIS bündeln Expertise / 2026

    Forschungs- und Innovationszentrum für KI-Chip-Design in Heilbronn

    Pressemitteilung der Fraunhofer-Gesellschaft / 03. März 2026

    Ein Mikrochip in der Mitte an dem eine menschliche sowie eine Roboterhand gemeinsam arbeiten.
    © Quelle: KI-generiert

    Die Fraunhofer-Institute IAF und IIS bauen ab 2026 in Heilbronn das Forschungs- und Innovationszentrum FIZ Chip AI auf. Darin steht die Entwicklung innovativer Chip-Designs für und mit KI im Mittelpunkt. Das FIZ Chip AI ist Teil des Fraunhofer Heilbronn Forschungs- und Innovationszentren HNFIZ und wird durch die Dieter Schwarz Stiftung gefördert. Das FIZ Chip AI baut auf eine enge Zusammenarbeit mit Akteuren im IPAI, dem Innovation Park Artificial Intelligence.

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  • EU beauftragt SUPREME-Konsortium mit Ausbau supraleitender Quantentechnologie in Europa

    Pressemitteilung unseres Partners VTT Technical Research Centre of Finland / 02. Februar 2026

    Hauptkammer des kryogenen Wafer-Probers mit 200-mm-Wafer auf einem Chuck, der unter der Nadelkarte fährt.
    © Fraunhofer IAF

    Die Europäische Union hat dem SUPREME-Konsortium 25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und markiert damit einen bedeutenden Meilenstein in der Industrialisierung supraleitender Quantentechnologien in Europa. Zusammen mit nationalen Mitteln der Mitgliedstaaten summiert sich die Gesamtfinanzierung auf 50 Millionen Euro. Ziel der Initiative ist es, stabile supraleitende Technologien zu entwickeln und den Zugang für Industrie und Wissenschaft zu sichern. Die erste Projektphase startet Anfang 2026, erstreckt sich über dreieinhalb Jahre und vereint 23 Partner aus acht Mitgliedstaaten.

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  • Skalierbare und fehlertolerante Quantencomputer: BMFTR-gefördertes Projekt snaQCs2025 gestartet / 2026

    Quantenfehlerkorrektur mit logischen Qubits

    Pressemitteilung / 21. Januar 2026

    Futuristische Ansicht bunter Mikrostrukturen
    © Budi – stock.adobe.com, generiert mit KI

    Aufgrund ihrer fehleranfälligen Hardware bieten Quantencomputer bislang keinen praktischen Nutzen. Ein vielversprechender Lösungsansatz ist die Quantenfehlerkorrektur: Mithilfe spezieller Methoden werden Fehler in den Berechnungen von Quantencomputern gefunden und korrigiert, um zuverlässige Ergebnisse zu erreichen. Im Projekt snaQCs2025 arbeiten die neQxt GmbH, das Fraunhofer IAF und die Point 8 GmbH an der aufeinander abgestimmten Entwicklung von Quantenfehlerkorrektur-Verfahren und Quantenalgorithmen. Dies soll die praktische Anwendbarkeit von Quantencomputern entscheidend voranbringen. Am 14. Januar 2026 fand das Kick-off des Projekts in Köln statt. Das BMFTR fördert snaQCs für drei Jahre mit 2,5 Mio. Euro.

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  • Fraunhofer IAF und Max-Planck-Institut für Radioastronomie stellen Module für Band-2-Empfänger bereit / 2025

    Ursprünge im Universum ergründen: 145 rauscharme Verstärker vervollständigen ALMA-Teleskope

    16. Dezember 2025

    Parabolantennen in der Wüste unter hellem Sternenhimmel
    © ESO/C.Malin

    Das Fraunhofer IAF und das Max-Planck-Institut für Radioastronomie haben 145 hochperformante rauscharme Verstärker für den ALMA-Radioteleskopverbund in der chilenischen Atacama-Wüste bereitgestellt. Die Verstärker basieren auf InGaAs-mHEMT-MMICs und bilden essenzielle Bauteile der Hochfrequenzempfänger für den Wellenlängenbereich zwischen 2,6 und 4,5 mm (Frequenzbereich: 67–116 GHz, sog. Band 2). Mit ihnen soll ALMA präzisere Messungen von Objekten und Galaxien im Universum durchführen, um neue Informationen über die Entstehung von Sternen, Planeten und Leben zu gewinnen. Die ausgelieferten Verstärker vervollständigen ALMA, das 2011 den wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen hat und seitdem schrittweise erweitert wurde.

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