Pressemitteilungen

  • EU beauftragt SUPREME-Konsortium mit Ausbau supraleitender Quantentechnologie in Europa

    Pressemitteilung unseres Partners VTT Technical Research Centre of Finland / 02. Februar 2026

    Hauptkammer des kryogenen Wafer-Probers mit 200-mm-Wafer auf einem Chuck, der unter der Nadelkarte fährt.
    © Fraunhofer IAF

    Die Europäische Union hat dem SUPREME-Konsortium 25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt und markiert damit einen bedeutenden Meilenstein in der Industrialisierung supraleitender Quantentechnologien in Europa. Zusammen mit nationalen Mitteln der Mitgliedstaaten summiert sich die Gesamtfinanzierung auf 50 Millionen Euro. Ziel der Initiative ist es, stabile supraleitende Technologien zu entwickeln und den Zugang für Industrie und Wissenschaft zu sichern. Die erste Projektphase startet Anfang 2026, erstreckt sich über dreieinhalb Jahre und vereint 23 Partner aus acht Mitgliedstaaten.

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  • Skalierbare und fehlertolerante Quantencomputer: BMFTR-gefördertes Projekt snaQCs2025 gestartet / 2026

    Quantenfehlerkorrektur mit logischen Qubits

    Pressemitteilung / 21. Januar 2026

    Futuristische Ansicht bunter Mikrostrukturen
    © Budi – stock.adobe.com, generiert mit KI

    Aufgrund ihrer fehleranfälligen Hardware bieten Quantencomputer bislang keinen praktischen Nutzen. Ein vielversprechender Lösungsansatz ist die Quantenfehlerkorrektur: Mithilfe spezieller Methoden werden Fehler in den Berechnungen von Quantencomputern gefunden und korrigiert, um zuverlässige Ergebnisse zu erreichen. Im Projekt snaQCs2025 arbeiten die neQxt GmbH, das Fraunhofer IAF und die Point 8 GmbH an der aufeinander abgestimmten Entwicklung von Quantenfehlerkorrektur-Verfahren und Quantenalgorithmen. Dies soll die praktische Anwendbarkeit von Quantencomputern entscheidend voranbringen. Am 14. Januar 2026 fand das Kick-off des Projekts in Köln statt. Das BMFTR fördert snaQCs für drei Jahre mit 2,5 Mio. Euro.

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  • Fraunhofer IAF und Max-Planck-Institut für Radioastronomie stellen Module für Band-2-Empfänger bereit / 2025

    Ursprünge im Universum ergründen: 145 rauscharme Verstärker vervollständigen ALMA-Teleskope

    16. Dezember 2025

    Parabolantennen in der Wüste unter hellem Sternenhimmel
    © ESO/C.Malin

    Das Fraunhofer IAF und das Max-Planck-Institut für Radioastronomie haben 145 hochperformante rauscharme Verstärker für den ALMA-Radioteleskopverbund in der chilenischen Atacama-Wüste bereitgestellt. Die Verstärker basieren auf InGaAs-mHEMT-MMICs und bilden essenzielle Bauteile der Hochfrequenzempfänger für den Wellenlängenbereich zwischen 2,6 und 4,5 mm (Frequenzbereich: 67–116 GHz, sog. Band 2). Mit ihnen soll ALMA präzisere Messungen von Objekten und Galaxien im Universum durchführen, um neue Informationen über die Entstehung von Sternen, Planeten und Leben zu gewinnen. Die ausgelieferten Verstärker vervollständigen ALMA, das 2011 den wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen hat und seitdem schrittweise erweitert wurde.

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  • Fraunhofer-INQUBATOR ermöglicht industriellen Anwendern Zugang zu Quantencomputing-Rechenzeit / 2025

    Quantencomputing-Test- und Beratungszentrum für Unternehmen

    Pressemitteilung / 18. November 2025

    Key Visual des Projekts INQUBATOR das einen Quantencomputing-Prozessor abstrakt darstellt zusammen mit dem Schriftzug "INQUBATOR - Fraunhofer Quantencomputing Test- und Beratungszentrum"
    © Fraunhofer IAF

    Das Industrielle Quantencomputing Beratungs- und Testzentrum Fraunhofer »INQUBATOR« realisiert neuartige niederschwellige Angebote für den Einstieg industrieller Anwender in das Quantencomputing. Dabei sollen insbesondere neue anwendungsbezogene Use-Cases identifiziert und evaluiert werden, bei denen der Einsatz von Quantencomputern einen absehbaren Vorteil verspricht. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Industrie sollen innovative Lösungen erarbeitet werden, die die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft sichern. Die Institute Fraunhofer IAF, IAO, ITWM und IPA führen das vierjährige Projekt gemeinsam durch.

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  • Für Quantencomputer der nächsten Generation: SmaraQ integriert Quantenoptik auf einem Chip

    Pressemitteilung von QUDORA Technologies GmbH / 07. November 2025

    Durchsichtiger Halbleiter-Chip, eingespannt in einen Messaufbau
    © AMO GmbH

    Das BMFTR-Projekt SmaraQ trägt zur weiteren Verbreitung des Quantencomputings bei. Die neue photonische Integrationstechnologie des Projekts ersetzt sperrige optische Systeme aus Hunderten von Einzelkomponenten durch lithografisch hergestellte UV-Lichtwellenleiter auf einem Chip. Dadurch werden skalierbarere Ionenfallen-Architekturen ermöglicht. Darüber hinaus zielt das Projekt darauf ab, eine nachhaltige Lieferkette für diese Bauelemente aufzubauen und damit die Position Deutschlands im globalen Quantencomputing-Wettbewerb zu stärken.

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  • ERC-Synergy-Grant geht an ein Forschungsteam bestehend aus der TU Delft, dem Fraunhofer IAF und dem University College Dublin / 2025

    10 Millionen Euro für Forschung, die den Energieverbrauch von Mobilfunknetzen der nächsten Generation um 50 Prozent senken könnte

    Pressemitteilung der TU Delft / 06. November 2025

    Foto von den vier Männern, die das Forschungsteam des DISRUPT-Projekts vertreten, in einem Park.

    Der Europäische Forschungsrat (ERC) vergibt einen renommierten Synergy Grant in Höhe von rund 10 Millionen Euro an das DISRUPT-Team, um eine revolutionäre Technik für digitale Hochfrequenz-Leistungsverstärker zu entwickeln, die dem wachsenden Energiebedarf zukünftiger Mobilfunknetze entgegenwirken soll. DISRUPT ist ein Gemeinschaftsprojekt der TU Delft, des Fraunhofer IAF und dem University College Dublin.

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  • Wegweisende Quantencomputer-Forschung in Baden-Württemberg wird fortgesetzt / 2025

    Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg schärft Schwerpunkte

    Pressemitteilung / 06. Oktober 2025

    Abstraktes Bild zweier Qubits in gold und schwarz
    © KQCBW

    Quantencomputing für die Industrie nutzbar machen: Auch in der dritten Förderphase seit 2020 verfolgt das Kompetenzzentrum Quantencomputing Baden-Württemberg (KQCBW) dieses Ziel. Aufbauend auf einem vorbereitenden Transferprojekt wird die Expertise unter der Leitung der Institute Fraunhofer IAF und IAO weiter ausgebaut.

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  • Fraunhofer IAF fertigte Q- und W-Band-Front-End-Module des W-Cube-Satelliten / 2025

    ESA-CubeSat demonstriert weltweit erstes 75-GHz-Signal aus dem Weltraum und beendet Mission mit sicherem Deorbit

    Pressemitteilung von Joanneum Research / 30. September 2025

    Nanosatellit »W-Cube« fliegt im Weltall, im Hintergrund sieht man die Erde.
    © Fraunhofer IAF

    Die W-Cube-Mission, die im Sommer 2021 auf Initiative der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gestartet wurde, hat erfolgreich die Machbarkeit der Nutzung von W-Band- (75 GHz) und Q-Band-Frequenzen (37,5 GHz) als Feeder-Link-Kanäle für Breitband-Satellitensysteme der nächsten Generation auf einer erdnahen Umlaufbahn (LEO) demonstriert.

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  • EuMW 2025: Fraunhofer IAF stellt 70-nm-GaN-Transistor für High-Throughput-Satelliten vor / 2025

    Halbleiter-Technologie für Breitband-Satellitenkommunikation erreicht Rekord-Effizienz

    Pressemitteilung / 09. September 2025

    4-Zoll-GaN-auf-SiC-Wafer der GaN07-Technologie des Fraunhofer IAF. Die Wafer werden vollständig in der hauseigenen Halbleiterlinie hergestellt und getestet ¬ einschließlich Design, Epitaxie, Waferverarbeitung und Charakterisierung.
    © Fraunhofer IAF

    Forschende des Fraunhofer IAF haben eine GaN-Transistor-Technologie mit 70 nm Gatelänge entwickelt, die unter satellitentypischen Bedingungen Rekordwerte hinsichtlich der Effizienz erreicht. Diese und weitere Forschungsergebnisse aus dem Bereich Hochfrequenzelektronik stellt das Fraunhofer IAF vom 21. bis 26. September 2025 bei der EuMW in Utrecht vor.

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  • Forscher am Fraunhofer IAF und Juniorprofessor an der Universität Stuttgart vom ERC ausgezeichnet / 2025

    ERC Starting Grant für Jun.-Prof. Stefan Mönch

    Pressemitteilung der Universität Stuttgart / 05. September 2025

    Jun.-Prof. Dr.-Ing. Stefan Mönch
    © Uni Stuttgart / Jan Potente

    Als Juniorprofessor am Institut für Elektrische Energiewandlung (IEW) der Universität Stuttgart führt Dr. Stefan Mönch seine wegweisende Forschung im Bereich der elektrischen Energiewandlung fort, die er am Fraunhofer IAF begonnen hat. Im Rahmen seines jüngsten Projekts „TolleConverter“ an der Universität Stuttgart wurde er nun mit einem der renommierten und mit rund 1,5 Millionen Euro dotierten ERC Starting Grants ausgezeichnet.

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