Wie wird aus einem Substrat ein fertiges Halbleitermodul? Und wie entsteht synthetischer Diamant? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten Studierende naturwissenschaftlicher und technischer Fachrichtungen beim diesjährigen Studierendentag am 12. Juni. Mit fundierten Fachvorträgen, eindrucksvollen Laborführungen und einem Blick hinter die Türen des Reinraums und der MOCVD-Halle bot der Tag spannende Einblicke in die Forschungswelt des Fraunhofer IAF.
Besonders groß war das Interesse an den Laboren und Technologiebereichen des Fraunhofer IAF. Neben den Messlaboren der Hochfrequenzelektronik und den Laboraufbauten der Optoelektronik erhielten die Studierenden Einblicke in die Entstehung der Materialien, die die Grundlage der Halbleiter- und Quantentechnologien bilden: An den Diamantreaktoren verfolgten sie die Synthese von künstlichem Diamant; im Reinraum wurde der gesamte Wertschöpfungsprozess von Halbleiterbauelementen greifbar – vom Materialwachstum über die Analytik bis hin zur Prozesstechnologie und Aufbautechnik. »Mich hat die Ausstattung des Reinraums überrascht. Dass hier am Institut alle Schritte eines Produktionsprozesses stattfinden, war mir nicht bewusst«, resümierte ein Student der Universität Freiburg.
Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF