DiaPol - Mit Diamant die Krebsdiagnostik revolutionieren

Das Fraunhofer IAF ist Konsortialkoordinator des Verbundprojektes »DiaPol«. Ein neuartiges MRT-Verfahren soll dabei mit einem Polarisator aus Nanodiamanten ausgestattet werden.
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Das Fraunhofer IAF ist Konsortialkoordinator des Verbundprojektes »DiaPol«. Ein neuartiges MRT-Verfahren soll dabei mit einem Polarisator aus Nanodiamanten ausgestattet werden.

Krebserkrankungen gehören weltweit mit zu den häufigsten Todesursachen. Zur Diagnose und Therapiebewertung werden derzeit verschiedene bildgebende Verfahren eingesetzt.  Die MRT-Methode ist hierbei besonders schonend für den Patienten, da sie ohne für den Menschen schädliche Chemikalien oder radioaktive Substanzen auskommt. Im Projekt DiaPol nutzen die Partner neue Entwicklungen der Quantenphysik um die Effizienz der MRT-Methode signifikant zu steigern. Ein neuartiges MRT-Verfahren soll dabei mit einem Polarisator aus Nanodiamanten ausgestattet werden. Das Fraunhofer IAF ist Konsortialkoordinator des Verbundprojektes. Zusammen mit der Firma NVision Imaging Technologies, der Uni Ulm, der Hebrew University of Jerusalem und dem ICDAT wird das Fraunhofer IAF neuartige Methoden zur Optimierung von Nanodiamanten mit eingebauten Stickstoff-Fehlstellen-Zentren für eine optimale Polarisation entwickeln.

PROJEKTTITEL

DiaPol − Revolutionierende Krebsdiagnostik mit Diamantquantentechnologien

 

LAUFZEIT

2018 – 2020

FÖRDERMITTELGEBER

Bundesministerium für Bildung und Forschung

ZIELE

  • Herstellung und Entwicklung von Nanodiamanten mit Stickstoff-Fehlstellen-Zentren für die Hyperpolarisation
  • Entwicklung eines diamantbasierten Polarisators für präklinische Experimente
  • Entwicklung der Signalverarbeitungsmethoden und Umgebungsmodelle

Weiterführende Informationen

 

 

Pressemitteilung

Mithilfe der Quantentechnologie soll Tumorgewebe genauer und schneller lokalisiert werden.