5G und darüber hinaus

Erste THz-Richtfunkstrecke mit bis zu 100 Gbit/s

Das weltweite Datenvolumen steigt stetig. Schon heute werden Datenverkehrsdichten von mehreren Terabytes pro Sekunde und pro Quadratkilometer prognostiziert. Für die Verbindung zum Mobiltelefon werden immer mehr Mobilfunkzellen, die nur einen kleinen Bereich abdecken, benötigt, um allen Nutzern die gewünschten hohen Datenraten zu bieten. Jede dieser Zellen muss mit einem sogenannten »Backhaul« an das Datennetz eines Mobilfunkanbieters angebunden werden. Nicht immer ist eine Glasfaseranbindung eine gute Option. 

Im Projekt »ThoR« stellen sich Forscherinnen und Forscher aus Europa und Japan zusammen mit Herstellern und Anwendern der Herausforderung, diese immensen Datenmengen mittels THz-Richtfunkstrecken als Backhaul in das Kernnetz der Mobilfunkanbieter zu übertragen.

 

Der höhere Millimeterwellenfrequenzbereich bietet Bandbreiten mit mehrere GHz für Backhaul-und Fronthaulverbindungen bei 5G+.
© ILH, Universität Stuttgart

Der höhere Millimeterwellenfrequenzbereich bietet Bandbreiten mit mehrere GHz für Backhaul-und Fronthaulverbindungen bei 5G+.

Anwendungen zukünftiger THz-Backhaul-Links in zellularen Netzen.
© TU Braunschweig

Anwendungen zukünftiger THz-Backhaul-Links in zellularen Netzen.

Projekttitel ThoR – Terahertz end-to-end wireless systems supporting ultra-high data Rate applications
Laufzeit 2018 - 2021
Projektkoordinator

Technische Universität Braunschweig

Fördermittelgeber
  • Horizon 2020, das Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation
  • National Institute of Information and Communications Technology in Japan (NICT)
Projektpartner
  • Technische Universität Braunschweig, Deutschland
  • Deutsche Telekom AG, Deutschland/Tschechien
  • NEC Corporation, Japan
  • Siklu Communication Ltd., Israel
  • Vivid Components Ltd., Großbritannien
  • HRCP, Japan
  • University of Lille / IEMN Laboratory, Frankreich
  • Chiba Institute of Technology, Japan
  • Gifu University, Japan
  • Universität Stuttgart, Deutschland
  • Waseda University, Japan
Projektleiter (IAF)

Laurenz John

Ziele
  • Entwicklung echtzeitfähiger Lösungen für drahtlose P2P-Verbindungen mit über 200 Gbit/s bei 300 GHz.

Ziele des Fraunhofer IAF:

o    Entwurf eines integrierten Leistungsverstärkers für den 300-GHz Transmitter.

o    Herstellung und Charakterisierung der integrierten Hochfrequenzschaltungen des 300-GHz RF-Front-Ends in InGaAs mHEMT Technologie mit 35-nm Gatelänge.
o    Design, Herstellung und Charakterisierung der Hohlleitermodule für die 300-GHz Empfänger- und Sender-MMICs.

Dieses Projekt wird im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 814523 von Horizont 2020, dem Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, finanziert.

Dieses Projekt wird im Rahmen der Finanzhilfevereinbarung Nr. 814523 von Horizont 2020, dem Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Innovation, finanziert.

Dieses Projekt erhält zusätzlich Finanzmittel vom National Institute of Information- and Communicatio technology (NICT) in Japan.

Dieses Projekt erhält zusätzlich Finanzmittel vom National Institute of Information- and Communicatio technology (NICT) in Japan.