Quanten-Magnetometer untersuchen mikro‐ und nanoelektronische Bauelemente

Messspitze aus Diamant mit eingebautem Stickstoff-Vakanz-Zentrum. Durch neuartige quantenphysikalische Systeme ergeben sich neue Möglichkeiten für hochempfindliche Sensortechnologien wie das Laserschwellen-Magnetometer.
© Fraunhofer IAF

Messspitze aus Diamant mit eingebautem Stickstoff-Vakanz-Zentrum. Durch neuartige quantenphysikalische Systeme ergeben sich neue Möglichkeiten für hochempfindliche Sensortechnologien wie das Laserschwellen-Magnetometer.

Eine zerstörungsfreie Kontrolle zur Sicherung der Qualität und Funktion mikro‐ und nanoelektronischer Bauelemente, die Optimierung komplexer nanostrukturierter Schaltkreise, die Sichtbarmachung einzelner Bits in elektronischen Speichermedien sowie die kontaktfreie Materialprüfung zur Detektion kleinster Risse verursacht durch mikrostrukturelle Werkstoffdefekte in Stahlbauelementen und der Einsatz in der chemischen Prozessanalytik – all dies sind Visionen, die mit Hilfe von neuartigen Quanten‐Magnetometern der Fraunhofer-Gesellschaft Realität werden können.

Projekttitel QUANTENMAGNETOMETRIE (QMag)
Laufzeit 2019 – 2024
Projekt Koordinator Fraunhofer Institute for Applied Solid State Physics (IAF)
Fördermittelgeber
  • Die Fraunhofer-Gesellschaft
  • Das Land Baden-Württemberg
Projektleiter IAF Dr. Ralf Ostendorf
Kooperationspartner
  • Fraunhofer IPM
  • Fraunhofer IWM
  • Fraunhofer IISB
  • Fraunhofer IMM
  • Fraunhofer CAP
Ziele
  • Erschließung neuer Anwendungsfelder in der Mikro- und Nanoelektronik
  • Entwicklung von Magnetometrie-Messmethoden und deren Applikation
  • Demonstration von Anwendungen zur Materialprüfung und Prozessanalytik/
    Qualitätssicherung in Laborszenarien
  • Aufbau und Betrieb des Technikums Magnetometrie/Materialprüfung als Kern für
    zukünftige Arbeiten im Rahmen von Industrieaufträgen und öffentlich geförderten
    Projekten