V. l. n. r.: Dr. Michael Kunzer, Dr. Ralf Ostendorf, Prof. Dr. Gunther Neuhaus, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Dr. Dieter Salomon, Prof. Dr. Stefan Hiermaier, Prof. Dr. Oliver Ambacher.

Besuch in der »Nachhaltigkeitshauptstadt«

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut beim Leistungszentrum Nachhaltigkeit im Fraunhofer IAF

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut im LED-Labor des Leistungszentrums Nachhaltigkeit am Fraunhofer IAF.
© Foto Fraunhofer IAF / Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut im LED-Labor des Leistungszentrums Nachhaltigkeit am Fraunhofer IAF.

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut beim Blick in den Diamant-Reaktor des Fraunhofer IAF.
© Foto Fraunhofer IAF / Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut beim Blick in den Diamant-Reaktor des Fraunhofer IAF.

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut bei der Echtzeit-Identifikation von Arzneimitteln, Süßstoffen und Vitaminen mit Hilfe der Infrarot-Laserspektroskopie am Fraunhofer IAF.
© Foto Fraunhofer IAF / Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg

Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut bei der Echtzeit-Identifikation von Arzneimitteln, Süßstoffen und Vitaminen mit Hilfe der Infrarot-Laserspektroskopie am Fraunhofer IAF.

Hoher Besuch aus Stuttgart in der »Green City«: Vergangenen Mittwoch war die neue baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut im Rahmen ihrer Sommerreise zu Besuch beim Leistungszentrum Nachhaltigkeit in Freiburg.

Begrüßt wurde sie am Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF nicht nur von Institutsleiter Prof. Ambacher sowie den Leistungszentrum-Koordinatoren Prof. Neuhaus (Prorektor der Universität Freiburg) und Prof. Hiermaier (Leiter des Fraunhofer EMI): Auch Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon war vor Ort und betonte die Pionierrolle Freiburgs in der Erforschung nachhaltiger Technologien für große Herausforderungen wie Klimawandel und Ressourcenknappheit.

In den Laborräumen des IAFs erläuterte Fraunhofer-Forscher Dr. Michael Kunzer aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich nachhaltiger LED-Leuchtsysteme. Institutsleiter Prof. Ambacher überreichte Dr. Hoffmeister-Kraut einen »magnetischen« Diamanten und erklärte, dass der winzige Edelkristall künftig zur Qualitätskontrolle von Speichermedien wie Festplatten genutzt werden kann.

Großen Anklang fand auch das von IAF-Wissenschaftler Dr. Ralf Ostendorf betreute Thema Infrarot-Laserspektroskopie: In Echtzeit identifizierte das Lasersystem vor den erstaunten Augen der Ministerin und des Oberbürgermeisters Vitamine, Arzneimittel und Süßungsmittel wie Riboflavin (Vitamin D), Ibuprofen oder Traubenzucker.

Ministerin Dr. Hoffmeister-Kraut zeigte sich überzeugt vom Gründungsgedanken, aber auch der Relevanz des interdisziplinären Forschungsansatzes des Leistungszentrums: »Nachhaltigkeit ist ein zentrales politisches Leitmotiv der neuen Landesregierung. Gleichzeitig stellen wir die Innovationsfähigkeit Baden-Württembergs in den Mittelpunkt unserer Politik. Mit dem Leistungszentrum Nachhaltigkeit haben wir in Freiburg ein Zentrum etabliert, das sowohl technologische, ökologische und ökonomische Expertise als auch profunde Kenntnisse gesellschaftlicher Zusammenhänge vereint und damit die  wirtschaftsnahe Forschung zu relevanten Zukunftsfragen entscheidend voranbringen wird«.

Das Fraunhofer IAF und Leistungszentrum Nachhaltigkeit bedanken sich für den Besuch und freuen sich auf ein Wiedersehen in der »Nachhaltigkeitshauptstadt« und »Green City« Freiburg!


Zum Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg

 

Das 2015 gegründete Leistungszentrum Nachhaltigkeit ist eine Allianz zwischen allen fünf Freiburger Fraunhofer-Instituten, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, nachhaltigkeitsorientierten Unternehmen und gesellschaftlichen Akteuren. Im Leistungszentrum werden Lösungen für nachhaltige Entwicklung von den Grundlagen bis zur Anwendungsreife erforscht und anschließend in konkrete Innovationen umgesetzt. Forschungsschwerpunkte sind nachhaltige Materialien, Energiesysteme, Resilience Engineering sowie gesellschaftliche und ökologische Transformation. In Ankerprojekten engagieren sich Partner wie die Georg H. Endress Stiftung, Daimler und Bosch zusammen mit Fraunhofer und der Universität Freiburg. Das Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) der Universität Freiburg bildet den ingenieurwissenschaftlichen Kern des Leistungszentrums mit bis zu 14 neuen Professuren.

Das Leistungszentrum Nachhaltigkeit organisiert am 12. ─ 13. Oktober 2016 die Nachhaltigkeitskonferenz »Sustainability Summit 2016«.

Mehr Informationen unter: http://www.leistungszentrum-nachhaltigkeit.de