Energiespeichersysteme der Zukunft?

Graphen-Superkondensator

Möglichst effizient und nachhaltig sollen elektronische Geräte heute sein. Dazu wird viel Zeit und Geld in die Forschung zur Energiespeicherung investiert, um möglichst effiziente und nachhaltige Bauelemente herzustellen.

Aktuell gibt es drei Hauptarten von Energiespeichern: Batterien, Kondensatoren und Superkondensatoren, mit jeweils ganz individuellen Vor- und Nachteilen. Doch eine Frage bleibt: Welche Elektrodenmaterialien könnten in den Energiespeichern genutzt werden, um deren Speicherkapazität weiter zu erhöhen? In einem interdisziplinären Forschungsprojekt haben Experten sich dieser Frage angenommen.

 

Graphen ist mit seinen einzigartigen Eigenschaften ein vielversprechendes Material, insbesondere für den Einsatz in Superkondensatoren, aber auch für Batterietechnologien. Mit effizienten Superkondensatoren mit Graphen beschäftigten sich daher Forscher des Fraunhofer IAF gemeinsam mit Kollegen unterschiedlichster Fachrichtungen im Rahmen des Projektes G-ONET des Leistungszentrums Nachhaltigkeit Freiburg (LZN). Das Ziel war die Erforschung funktioneller, mittels organischer Chemie vernetzter Graphenmaterialien zur Verwendung als Elektrodenmaterialien in Energiespeichern. Forscher des Fraunhofer IAF haben sich dabei mit der Graphenherstellung und Charakterisierung sowie mit der Bewertung der Materialien befasst. Eine Reportage des Leistungszentruns Nachaltigkeit hat das Thema aufgegriffen und beleuchtet Hintergründe, Nutzen und mögliche Anwendunsszenarien des Materials Graphen. 

 

-> Zur Reportage

 

Abb.1: Feine Graphitflocken, Abb.2: Forscher des G-ONET-Projekts: Sarah Roscher, Olena Yurchenko und Elmar Laubender (v. links n. rechts)
© Fraunhofer EMI

Abb.1: Feine Graphitflocken, Abb.2: Forscher des G-ONET-Projekts: Sarah Roscher, Olena Yurchenko und Elmar Laubender (v. links n. rechts)

Weiterführende Infos

 

Am Fraunhofer IAF

Das Projekt G-ONET

G-ONET erforscht funktionelle, mittels organischer Chemie vernetzte Graphen-Materialien zur Verwendung als Elektrodenmaterial in Energiespeichern, zum Beispiel in Elektroautos.

 

am Fraunhofer IAF

Elektronische Schaltungen

Am Fraunhofer IAF wird sowohl an Innovationen der Hochfrequenzelektronik als auch der Leistungselektronik geforscht.