Pilotlinie für photonische Komponenten

Der miniaturisierte EC-QCL mit integriertem MOEMS-Beugungsgitter ist eine bedeutende technologische Komponente, die in diesem europäischen Projekt zur Produktreife weiterentwickelt und über die europäische Pilotlinie »MirPhab« angeboten wird. 

Das Geschäftsfeld »Photodetektoren« entwickelt und fertigt photoleitende Einzeldetektoren für das langwellige Infrarot auf Basis von antimonidischen Typ-II Übergittern in Kleinserien. Unsere auf GaAs-Substrat hergestellten Detektorchips werden beim Projektpartner VIGO vereinzelt, anschließend mit einer Mikrolinse versehen und in ein Gehäuse mit thermoelektrischem Kühler integriert. Die robuste III/V-Detektortechnologie toleriert erhöhte Umgebungstemperaturen und ist flexibel an Kundenbedarfe anpassbar.

 

© Foto Fraunhofer IAF

Typ-II-Übergitter-Chip mit einer großen Zahl photoleitender LWIR-Einzeldetektoren für den thermoelektrisch gekühlten Betrieb.

© Foto Fraunhofer IAF

Miniaturisierter, breitbandig spektral abstimmbarer Quantenkaskadenlaser mit Emissionswellenlängen im mittleren Infrarot-Bereich und hoher Scanfrequenz bis zu 1 kHz.

Projekttitel
MirPhab  – Mid-infrared photonics devices fabrication for chemical sensing and spectroscopy applications
 
Laufzeit 2016 – 2019  
Fördermittelgeber Europäische Union  
Kooperationspartner
  • CEA LETI (Koordinator)
  • FhG IPMS und IPT
  • Nanoplus
  • VIGO
  • IMEC
  • III-V-Lab
  • Alpes Lasers
  • Norsk Elektro Optikk
  • CSTG
  • Quantared
  • CSEM
  • IQE
  • Cascade Technologies
  • Bosch
  • mirSense
  • Phoenix
  • EPIC
  • Tematys
 
Projektleiter Dr. Ralf Ostendorf
 
Ziele
  • Etablierung einer europäischen Pilotlinie für photonische Systemkomponenten im mittleren infraroten Wellenlängenbereich
  • Förderung innovativer MIR-Systemlösungen durch Reduzierung von Investitionskosten
  • Gewinnung und Unterstützung neuer Industriekunden im Bereich der analytischen Infrarotsensorik
  • Förderung der europäischen Spitzenposition im Bereich der chemischen Analytik und Sensorik
 

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 Research and Innovation programme under grant agreement No 688265.