Infrarot-Detektoren für die Warnsensorik

Die am Fraunhofer IAF entwickelten bi-spektralen InAs/GaSb-Übergitterdetektoren können als einzige dieser Bauart Infrarotbilder mit spektralen Informationen aufnehmen, also gleichsam in Farbe sehen. Dadurch können sie heißes CO2 beispielsweise in Abgasfahnen zuverlässig detektieren und von Störsignalen wie Sonnenreflexen unterscheiden – selbst vor bewegtem Hintergrund.

Die Entwicklung von Infrarotkameras, die mit jedem einzelnen der etwa 100.000 Pixel zwei unterschiedliche Wellenlängen simultan messen können, ist ein Alleinstellungsmerkmal des Fraunhofer IAF.

Infrarot-Detektor
© Fraunhofer IAF
Verbunden mit einem Auslesechip bildet der Detektor einen funktionsfähigen Bildsensor.

Eigenschaften

  • Zeit- und ortsgleiche Detektion von Infrarot-Strahlung unterschiedlicher Wellenlänge
  • ƒƒZwei getrennte Spektralkanäle (3 – 4 μm und 4 – 5 μm)
  • Nachweis von heißem CO2
  • Unterdrückung von Sonnenreflexen und Störstrahlung
  • Hohe thermische Auflösung
Bi-spektrale Infrarot-Detektoren können Bedrohungen vom Flugzeug aus zuverlässig erkennen.
© Martin Finkbeiner – Fotolia.com
Bi-spektrale Infrarot-Detektoren können Bedrohungen vom Flugzeug aus zuverlässig erkennen.

Anwendungen

  • Warnsensorik zum Schutz von Flugzeugen
  • ƒƒProzessüberwachung
  • Klimaforschung
  • ƒƒUmweltschutz