Partner

Kooperationen

Das Fraunhofer IAF kooperiert national und international mit einer Vielzahl von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Hierzu zählen sowohl Konzerne, wie Bosch, OSRAM, Infineon, United Monolithic Semiconductors (UMS) und Tesat, als auch mittelständische Unternehmen aus der Region, wie TRUMPF Hüttinger und Bruker Optik, um nur einige ausgewählte Partner zu nennen.

Die Anbindung an universitäre Forschung spielt eine zentrale Rolle – das Fraunhofer IAF hat einen Lehrstuhl im Bereich Verbindungshalbleiter am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Darüber hinaus besteht unter anderem eine enge Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie KIT, der Universität Stuttgart, der ETH Zürich sowie verschiedenen namhaften Universitäten im angloamerikanischen Raum.

Innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft sind die einzelnen Institute gut miteinander vernetzt und arbeiten in vielen Forschungsprojekten zusammen, um Wissen und Kompetenzen sinnvoll zu verknüpfen. Das schottische Partnerinstitut des Fraunhofer IAF, das Fraunhofer Centre for Applied Photonics CAP in Glasgow, ist die erste Forschungseinrichtung unter dem Dach von Fraunhofer UK Research.

Weiterhin ist das Fraunhofer IAF Mitglied in verschiedenen Fraunhofer-Verbünden sowie den Vereinen und Netzwerken Green Touch, MicroTEC Südwest, Photonics BW und VDMA.

Universität Freiburg

Physikalisches Institut

Lehrveranstaltungen zur Festkörper- und Halbleiterphysik bieten den Studierenden auch am Physikalischen Institut der Fakultät für Mathematik und Physik Einblicke in die Forschung am Fraunhofer IAF.

Prof. Dr. Joachim Wagner

Lehrveranstaltungen:

  • Grundlagen der Halbleiterphysik
  • Aktuelle Probleme der Festkörperphysik und der Materialforschung

Institut für Mikrosystemtechnik

Das Fraunhofer IAF ist eng mit dem Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg vernetzt. Die Schnittstelle zwischen Lehrbetrieb und Forschungspraxis ermöglicht den Studierenden einen Wissens- und Erfahrungsaustausch mit den Mitarbeitern des Fraunhofer IAF und Einblicke in den Forschungsalltag.

Dr. Rüdiger Quay

Lehrveranstaltungen:

  • RF and Microwave Circuits and Systems
  • RF and Microwave Devices and Circuits
  • Power Electronics: Devices and Concepts

Master Online Photovoltaics

Die Grundlagen der Festkörper- und Halbleiterphysik sind ebenfalls Bestandteil des von der Universität Freiburg angebotenen englischsprachigen Fernstudiums im Bereich Photovoltaik.

Dr. Christoph Nebel

Lehrveranstaltung:

  • Solid State and Semiconductor Physics                                    

Karlsruher Institut für Technologie KIT

Mit dem Karlsruher Institut für Technologie KIT hält das Fraunhofer IAF enge Verbindungen. Neben gemeinsamen Forschungsprojekten findet auch ein Austausch mit den Studierenden des KIT statt.

Dr. Martin Walther

Lehrveranstaltung:

  • Quanteneffektbauelemente und Halbleitertechnologie            

Leistungszentrum Nachhaltigkeit

Klimawandel, Ressourcenknappheit, Energiewende – die großen Herausforderungen unserer Gesellschaft fordern nachhaltige Lösungen. Innovative Forschung spielt dabei eine entscheidende Rolle. Deshalb arbeiten die fünf Freiburger Institute der Fraunhofer-Gesellschaft und die Albert-Ludwigs-Universität verstärkt zusammen im interdisziplinären »Leistungszentrum Nachhaltigkeit«.

Gemeinsam werden in enger Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft und im Dialog mit der Gesellschaft Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung erforscht und umgesetzt. Ziele des Leistungszentrums sind es, die Kompetenzen der Partnerinstitutionen zu bündeln, den Transfer wissenschaftlicher Entwicklungen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu fördern sowie die Bedürfnisse der Gesellschaft frühzeitig in die Entwicklung nachhaltiger Lösungen einzubinden.

Aktuell wird das Fraunhofer IAF im Rahmen des »Leistungszentrums Nachhaltigkeit« mit zwei Projekten gefördert:

  • SusLight: Ressourceneffiziente LED-Technologie

Die LED ermöglicht es nicht nur den globalen Energiebedarf für Beleuchtung, sondern auch die Kosten für die Verbraucher zu senken. Ihr hoher Anschaffungspreis stellt jedoch häufig eine Hürde bei der Kaufentscheidung dar. Neben dem Ziel die Fertigungskosten von LEDs zu senken steht im Projekt auch die intelligente Sensorik im Mittelpunkt.
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  • G-ONET: Poröse Graphen-organische Netzwerke für Superkondensatoren

G-ONET erforscht funktionelle, mittels organischer Chemie vernetzte Graphen-Materialien, die als Elektrodenmaterial in Energiespeichern, zum Beispiel in Elektroautos, verwendet werden können. Sie sollen kostengünstig und skalierbar herstellbar sein sowie die Kriterien »grüner Chemie« erfüllen.
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Fraunhofer UK Research

Forscher vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF kooperieren mit Wissenschaftlern am Fraunhofer Centre for Applied Photonics CAP in Glasgow – der ersten Forschungseinrichtung unter dem Dach von Fraunhofer UK Research.

Inhaltlich ist das Fraunhofer CAP auf die Entwicklung innovativer Festkörperlaser und kombinierter Festkörper-Halbleiter-Lasersysteme für u. a. optische Sensorik und Messtechnik sowie laserbasiertes »rapid prototyping« fokussiert. Insbesondere beim Thema Festkörper-Halbleiter-Lasersysteme existiert eine enge Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IAF.

Photonik ist im Vereinigten Königreich ein wichtiges Thema. Die Branche ist nach Deutschland die zweitgrößte Europas. Allein in Schottland haben über 80 Hersteller laserbasierter Produkte ihren Sitz, und die Forscher an der Strathclyde Universität sind international anerkannte Experten auf dem Gebiet der Photonik. Wissenschaftlicher Leiter des Fraunhofer CAP ist Prof. Dr. Martin Dawson. Er hat gleichzeitig auch einen Lehrstuhl an der University of Strathclyde und stellt somit die enge Anbindung des CAP an die Universität sicher.  

Ausgründungen

Die Ausgründungen des Instituts kommerzialisieren und optimieren innovative Entwicklungen des IAF. Sie realisieren und vertreiben eigenständig Produkte aus Diamant und III/V-Verbindungshalbleitern.

Diamond Materials GmbH

Die Diamond Materials GmbH wurde 2004 gegründet und beschäftigt sich mit der Herstellung und Verarbeitung hochreiner CVD-Diamantscheiben. Die Ausgründung bietet u.a. Diamant-Fenster, optische Linsen, robuste Membranen und Wärmespreizer an.

DILAS Semiconductor

Im Jahr 2001 wurde m2k-laser GmbH gegründet, um Laser aus III/V-Verbindungshalbleitern kommerziell verfügbar zu machen. Diese Firma hat sich auf die Entwicklung und Produktion optoelektronischer Komponenten auf Basis der III/V-Verbindungen GaAs und GaSb spezialisiert. Zum 01. Januar 2016 sind die Mainzer DILAS Diodenlaser GmbH und m2k-Laser zu einem Unternehmen fusuoniert. m2k-Laser in Freiburg wurde in eine Geschäftssparte der DILAS Diodenlaser GmbH mit dem Namen DILAS Semiconductor überführt.

Zahlen und Fakten

Kuratorium

Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland