Leistungsfähige LWIR-Detektoren mit erhöhter Betriebstemperatur

Leistungsstarke Kameras für das langwellige Infrarot bei 8 − 12 µm müssen heutzutage bis etwa -200°C gekühlt werden. Um leichtere Kühlmaschinen mit reduziertem Leistungsverbrauch einsetzen zu können, werden am Fraunhofer IAF antimonidische Übergitter-Detektormatrizen für den Einsatz bei erhöhten Betriebstemperaturen entwickelt.

Projekttitel LWIR Hot − InAs/GaSb-Heterostruktur-Übergitter für LWIR-Anwendungen bei erhöhter Betriebstemperatur  
Laufzeit 2013 − 2015  
Fördermittelgeber Bundesministerium der Verteidigung
 
Kooperationspartner AIM Infrarot-Module GmbH, Heilbronn  
Projektleiter Dr. Robert Rehm  
Ziele
  • InAs/GaSb-Übergitterdioden mit Heteroübergang zur Dunkelstromreduktion
  • Modellierung des Bandverlaufs am Heteroübergang
  • Entwicklung und Optimierung des Molekularstrahlepitaxie-Verfahrens
  • Entwicklung der Prozesstechnologie zur Herstellung von Detektormatrizen im Format 640 x 512 mit 15 µm Rastermaß
 
Publikationen
  • Four-component superlattice empirical pseudopotential method for InAs/GaSb superlattices.
    Masur, J.-M.; Rehm, R.; Schmitz, J.; Kirste, L.; Walther, M.
    In: Infrared Physics & Technology 61, 2013, 129-133
  • InAs/GaSb superlattice detectors for the long-wavelength infrared regime.
    Rehm, R.; Masur, M.; Schmitz, J.; Walther, M.
    In: Proc. SPIE 9070, Infrared Technology and Applications XL, 90700T (24 June 2014); doi: 10.1117/12.2050438