THz Technologien für drahtlose Netze nach 5G

© Fraunhofer IAF

Kostengünstige, kompakte E/O Basisbandschnittstellen und Funkmodule sind eine der wichtigsten Herausforderungen von drahltlosen THz Verindungen für die nächste Mobilfunkgeneration nach 5G. Die Verschmelzung mit der Glasfaserinfrastruktur ist einer der kommerziell vielversprechensten Lösungsansätze, die 100x höhere Datenraten als in 5G vorgesehen erreichen werden.

 

Das interdisziplinäre Projektteam von TERRANOVA untersucht neue Systemarchitekturen zur Einbettung von breitbandigen drahtlosen THz Verbindungen in optische Glasfaserstrecken. Der Fokus des Projektes ist darauf ausgelegt, das Frequenzfenster zwischen 270 und 330 GHz innerhalb des sogenannten THz-Bands (0.1 – 10 THz) bestmöglich auszunutzen.

Sowohl der Entwurf von elektro-optischen (E/O) Basisbandschittstellen als auch die Integration von THz-Funkmodulen und die Ende-zu-Ende (E2E) Korrektur von hybriden Glasfaser-THz-Richtfunkstrecken versprechen Schlüsselinnovationen.

Projekttitel TERRANOVA – TeraBit/s Wireless Connectivity by TeraHertz Innovative Technologies  
Laufzeit 2017 – 2019  
Fördermittelgeber European Union  
Projektpartner
  • University of Piraeus Research Centre, Griechenland
  • University of Oulu, Finnland
  • Fraunhofer Heinrich Hertz Institut, Berlin
  • JCP-Connect, Frankreich
  • PIC Advanced, Portugal
  • Intracom Telecom, Griechenland
  • Altice Labs, Portugal
 
Projektleiter Dr. Thomas Merkle  
Ziele
  • E2E-optimierte Architekturen für hybride Glasfaser-THz-Richtfunksysteme
  • THz Funkmodule und E/O Basisbandschnittstellen für Datenraten bis 400 Gbit/s
  • Spektral hocheffiziente drahtlose THz-Zugangs- und Backhaul-Netzinfrastruktur
  • Gruppenantennen für Multiple-Access Zugangsverfahren, zugeschnitten auf das THz-Band
  • Management von Netzwerkressourcen und Caching-Technologien für E2E-korrigierte Tbit/s Netze
 

This project has received funding from the European Union's Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 761794.