Robuste Sensoren für die Eisen- und Stahlindustrie

Radarsensoren ermöglichen robuste Messsysteme für die Eisen- und Stahlindustrie.
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Radarsensoren ermöglichen robuste Messsysteme für die Eisen- und Stahlindustrie.

In Warmwalzwerken herrschen raue Bedingungen: Hohe Temperaturen, Staub und Nebel in der Luft erschweren den Einsatz optischer Messsysteme. Eine neuartige, unempfindlichere Messtechnologie ist das Ziel des Projektes »RAD-Energy«. Zur robusten und hochauflösenden Erfassung von Abständen, Positionen und Geschwindigkeiten bei Flachstahl soll die neuartige Anwendung präzise und berührungslos Längen- und Geschwindigkeiten messen. Dabei stehen Energie- und Ressourceneffizienz ebenso im Fokus wie die Genauigkeit der Messung. Das Fraunhofer IAF steuert die Entwicklung der notwendigen Radarsensortechnologie. Die am Fraunhofer IAF entwickelten Radarsysteme verfügen über besonders hohe Bandbreiten (92–100 GHz), was sehr präzise Messungen möglich macht.

Projekttitel RAD-Energy: Steigerung der Energieeffizienz im Warmwalzwerk durch revolutionäre Hochpräzisionsradar-Messtechnologie
Laufzeit 2017 – 2020
Projektkoordinator ASINCO GmbH
Fördermittelgeber Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Projektleiter (IAF) Benjamin Baumann
Projektpartner
  • ASINCO GmbH, Deutschland
  • INDEV Gauging Systems Limited, Großbritannien
  • thyssenkrupp Steel Europe AG (tkSE), Deutschland
Ziele
  • Entwicklung und Aufbau von industrietauglichen Prototypen der Sensortechnolgien unter Verwendung der metamorphen GaN-HEMT-Technologie auf 100 mm Wafern.
  • Gehäuseentwicklung, Fehlerbeseitigung, Systemoptimierung und Integration in ein Softwareframework.
  • Implementierung des Echtzeitcodes, Rohdaten- und Konfigurationsschnittstelle.
  • Entwicklung der Signalverarbeitungsmethoden und Umgebungsmodelle