Infrarot-Kameras

Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik

Infrarotbild
Infrarotbilder eines Industriegebiets in Komplementärfarbendarstellung.
© Fraunhofer IAF

Hochempfindliche Wärmebildgeräte

Die mittlerweile 50-jährige Entwicklungsgeschichte bildgebender Photodetektoren für den Infrarot (IR)-Bereich lässt sich in drei Abschnitte einteilen. Anfangs wurden relativ wenige Detektorelemente einzeln kontaktiert und zu einer eindimensionalen Zeile angeordnet. Die Wärmebildgeräte dieser ersten Generation sind auf einen optischen Scanner angewiesen, der die zu beobachtende Szene auf die Detektorzeile projiziert. Knapp 20 Jahre später kamen zweidimensionale, starrende Bildfeldmatrizen (FPAs) mit hybridisierten Ausleseschaltkreisen (ROICs) in Geräten der zweiten Generation zum Einsatz. Aktuell werden IR-Kameras der dritten Generation entwickelt, die sich durch eine wesentlich höhere räumliche Auflösung (»Megapixel-Kameras«), größere Funktionalität und die Fähigkeit zur zeitgleichen Detektion in getrennten Spektralbereichen auszeichnen. ...